Depressionen - Mehr als nur ein Winterblues

Werden die Tage kürzer und die Sonne macht sich selten, schlägt das vielen Menschen aufs Gemüt. Ca. ein Viertel der Bevölkerung kennt saisonale Stimmungsschwankungen wie Antriebslosigkeit, Libidoverlust oder verminderte Leistungsfähigkeit. Doch eine vorübergehend gedrückte Stimmungslage gehört zum Leben und ist längst keine Krankheit.

Im Gegensatz zur „Winterdepression“, die im Frühjahr von allein wieder verschwindet, sind nicht saisonale Depressionen ernsthafte psychische Erkrankungen, die dringend ärztlicher Behandlung bedürfen. Nahezu jeder Fünfte erkrankt in seinem Leben mindestens einmal daran, Frauen doppelt so häufig wie Männer. Schon heute leiden ca. 4 Millionen Deutsche an einer schweren, behandlungsbedürftigen Depression.

Veranstaltungsrückblick

"Mozart im anderen Licht" - Klassisches Konzert | Begeistertes Publikum beim Konzertauftakt zu „Lichtblicke – Wege aus der Depression“ mehr…

"Lichtblicke" - Wege aus der Depression | Medizinische Informationsveranstaltung für die breite Bevölkerung zu Ursachen und Anzeichen depressiver Erkrankungen mehr…

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Mozart im anderen Licht

15.12.2009 | Brita Werner

Begeistertes Publikum beim Konzertauftakt zu „Lichtblicke – Wege aus der Depression“

Berlin (14. Dezember 2009): Wie wunderbar sich Musik, Licht und das medizinische Leitthema „Depression“ der aktuellen TWW-Kampagne ergänzen, davon überzeugten sich am Samstagabend mehr als 300 Besucher bei „Mozart im anderen Licht“. Mit der Auftaktveranstaltung zur aktuellen Informationskampagne der Kliniken im TWW zog man dafür eigens in die Temporäre Kunsthalle, sonst ein Ort futuristischer und höchst moderner Kunstausstellungen und eigenwilliger Interpretationen.

Auch wenn die besonderen Gegebenheiten der Halle nicht die Akustik von Konzerthäusern erreicht, die Konzertbesucher waren begeistert vom Engagement und Können der jungen Künstler. Xiao Xiao Zhu (Flügel) und Konstanze von Gutzeit (Cello) brillierten mit ihren Interpretationen von Mozart, Messiaen, Schumann und Schostakowitsch. Voller Temperament und mit viel Gefühl musizierten die jungen Nachwuchstalente und überzeugten mit sanften oder mitunter auch pointierenden Übergängen von farblichen Klängen.

Nicht von ungefähr kam die Auswahl der Musikstücke daher, schließlich weiß man um die psychischen Leiden insbesondere von Schumann, Messiaen oder Schostakowitsch. Dass deren musikalischen Werke des Abends dennoch wahre Lichtblicke sind, dafür sorgte auch eine ganz spezielle Beleuchtung. Das Konzept hierfür lieferte light designer Sebastian Alphons von der Staatsoper Unter den Linden.